Jetzt, in den Wochen wo es wieder auf Weihnachten zugeht, haben uns die Werke eines Künstlers der lieber ungenannt bleiben möchte in emotionale Aufregung versetzt: Die Galerie “Geben und Nehmen” thematisiert den Bereich “Nächstenliebe” – gerade in einer Gesellschaft in der immer mehr Menschen auf Hartz4 angewiesen sind ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Themenkreis unbeding erforderlich. Die Protagonistin des Serie ist die junge Katie. Katie ist arbeitslos, aber sie hat nicht resigniert. Sie achtet auf sich und ihren Körper. Durch Sport hält sie sich fit und sie duscht täglich. Ihre Muschi hat sie akurat rasiert. Der Künstler zeigt: Diese Frau achtet auch sich, auch in schlechteren Zeiten.Katie ist bedürftig. Sie braucht Geld um Leben zu können: Lebensmittel, Gleitcreme, Batterien für ihren Vibrator gibt es nicht umsonst – einen Kreditrahmen den sie ausschöpfen könnte um sich das zu kaufen hat sie nicht mehr. Man (und frau) bekommt schnell einen negativen Schufaeintrag wenn der Job weg ist. So macht sich Katie – der Künstler erklärt seine Bilderserie ausführlich – auf den Weg zur Bank. Der Banker ist zahlenorientiert. Der Banker muss seinen Job machen und darf der bedürftigen Frau nicht einfach so Geld geben. Der Banker ist aber auch ein Mensch: Er hat Bedürfnisse und auch ein Herz. Er möchte Katie helfen. Der Banker, in der Serie heißt dieser “Herr Grau”, ist traurig. Durch die Bankenkrise ist der Ruf seines Berufsstandes in Mißkredit geraten. Es treffen sich also zwei frustrierte Menschen in der Bank. Katie, die keinen Job hat und Geld braucht, und Herr Grau – der einen Job hat aber der die Liebe vermisst. Die beiden Seelen sprechen miteinander. Katie braucht eigentlich nicht nur Geld, sie braucht auch mal wieder eine Spermainjektion in ihre Scheide, die sie vulgär auch als “Fotze” bezeichnet. Es entwickelt sich ein Dialog in der Bank, wie er in der Zeit nach der Bankkrise alltäglich geworden ist.
Katie: “Ich brauche unbedingt einen kleinen Kreditrahmen. Ich habe keine Batterien mehr für meinen Vibrator.”
Herr Grau: “Ich bräuchte mal wieder etwas Liebe.”
Katie: “Wollen Sie meine Fotze lecken? Mit 10 Euro sind sie dabei!”
Herr Grau: “Es sollte aber nicht wie käufliche Liebe ausehen!”
Katie: “Dann geben Sie mir einfach einen Dispo in Höhe von 10 Euro, dann hat mir ja Ihre mit Steurergeldern gerettete Bank das Geld gegeben. Also eine dritte Partei.”
Herr Grau: “Gut. Lass uns dann nach draussen gehen.”
Die beiden Personen gehen nach draussen. Beide ziehen sich aus. Im Garten (symbolisch für den Garten Eden) machen sich beide nackt. So wie es vor Evas Sündelfall natürlich war. Er beginnt sofort die Fotze der geilen Frau zu lecken. So, wie es vor der Wirtschafskrise normal war im Bankgeschäft. Natürlich wird in der Serie des Künstlers nicht nur “gegeben” also geleckt bzw. Geld (durch den Dispositonskredit) in Anspruch genommen, sondern auch genommen. So stellt der Künstler die Abhängigkeit beider Personen – der BITTENDEN dort und des BANKERS auf der anderen Seite – bildlich dar: Er will ihre Möse lecken und seinen Samenüberdruck abbaue, sie will mal wieder gefickt und geleckt werden und frisches Bankersperma abbekommen. Beides sehen wir, wenn wir genau hinsehen, in der Serie des Künstlers: Es kommt zum Geschlechtsverkehr und zum Abschuss der Samenflüssigkeit – eine zusätzliche Nahrungsergänzung für die Hartz4-Empfängerin. Gerade in der besinnlichen Zeit vor Weihnachten, sollte man (frau auch) bei dieser epischen Bilderserie eine Zeit lang andächtig innehalten.






